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Landwirtschaft Zucht 2025-09-17

Wann sollte man Mais ernten?

Wann Mais ernten?

Die Wahl des optimalen Erntezeitpunkts ist einer der wichtigsten Faktoren für Qualität und Ertrag der Maispflanzen. Entscheidend für den Zeitpunkt der Feldarbeit sind vor allem der Reifegrad der Körner, deren Feuchtigkeit und der Wetterverlauf in der Endphase der Vegetation.

Wann erreicht Mais die Erntebereife?

Der optimale Zeitpunkt hängt von der Nutzung der Pflanzen ab. Beim Anbau für Körner beginnt die Ernte, wenn die Feuchtigkeit auf 28–35% gesunken ist. Für Silomais sollten die Werte bei etwa 32–35% liegen. Entscheidend ist daher die Überwachung sowohl der Entwicklungsphase als auch der Feuchtigkeit, um Qualitätsverluste zu vermeiden.

Was beeinflusst den Erntezeitpunkt?

Die Reifegeschwindigkeit von Mais hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Sortenmerkmale und Reifegruppe (FAO) – frühere Sorten erreichen schneller die gewünschten Parameter,
  • Bodenbedingungen und Standortqualität,
  • Wetterverlauf – vor allem Temperaturverlauf und Niederschlagsverteilung während der Saison,
  • Pflanzengesundheit – Krankheiten wie Fusariose können eine frühere Ernte erforderlich machen,
  • Nutzungsrichtung – unterschiedliche Anforderungen für Körner, Silage oder CCM,
  • Geschwindigkeit des Feuchtigkeitsverlusts – entscheidet, ob die Ernte verschoben oder beschleunigt werden muss.

In der Praxis bedeutet dies, dass bei späten Sorten auf kühleren Standorten das Risiko besteht, dass die Pflanzen vor den ersten Frösten nicht vollständig ausreifen.

Wie erkennt man die Erntebereitschaft von Mais?

Das zuverlässigste Zeichen ist die Bildung der sogenannten „Black Layer“ an der Basis des Kolbens – sie zeigt die physiologische Reife an. Begleitende Anzeichen sind:

  • Kornfeuchtigkeit von 28–35% (Körner) oder 30–35% (Silage),
  • Hüllblätter der Kolben und Stängel trocknen deutlich aus und werden spröde,
  • Körner sind gut ausgebildet, hart und glatt, oft glasig,
  • Kolben lassen sich leicht vom Stängel lösen, Körner fallen bei leichtem Druck heraus.

Präzise Messung der Maisfeuchtigkeit

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Da die Feuchtigkeit von Mais ein entscheidender Parameter für die Ernte ist, sind professionelle Messgeräte für Landwirte unverzichtbar. Ein gutes Beispiel ist der Dramiński Grain Master GMSv3 – ein Feuchtigkeitsmesser für Körner mit Probenzerkleinerung. Das Gerät liefert präzise Ergebnisse unter Feldbedingungen und erlaubt die Kontrolle der Maisfeuchtigkeit bis zu 45%. So kann der Landwirt den Zustand der Körner schnell und genau beurteilen und den optimalen Erntezeitpunkt wählen, wodurch das Risiko von Verlusten und Trocknungskosten minimiert wird.

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