Regenfälle und Gerstenernte – was man über die Keimung der Körner wissen sollte
In den kommenden Tagen werden in vielen Regionen Polens vereinzelte und örtlich starke Regenfälle erwartet, die den Verlauf der Getreideernte, einschließlich Wintergerste, beeinflussen können. Auch wenn die Situation nicht unbedingt besorgniserregend ist, lohnt es sich, wachsam zu bleiben – insbesondere im Hinblick auf das Phänomen der Keimung der Körner im Ährchen, das bei länger anhaltender Feuchtigkeit auftreten kann.
Bei Gerste sind die Perspektiven etwas optimistischer. Gerste, als bepelztes Getreide, ist von Natur aus widerstandsfähiger gegen Keimung als beispielsweise Weizen oder Roggen. Die Spelzen schützen die Körner gut vor Feuchtigkeit und verlangsamen den Keimprozess. Selbst diese Sorte kann jedoch bei langanhaltend feuchtem Wetter, wenn sie nicht rechtzeitig geerntet wird, zu keimen beginnen – besonders bei anhaltendem Regen und erhöhten Temperaturen.

Wann ist das Getreide erntereif?
Eines der wichtigsten Kriterien zur Bestimmung der Erntereife von Getreide ist die Kornfeuchtigkeit. In der Praxis gilt Getreide in der Regel als erntereif, wenn die Feuchtigkeit unter 15% liegt. Für Lagerung und Ankäufe ist es optimal, wenn sie im Bereich von 13–14,5% liegt:
• Zum Verkauf – viele Ankaufstellen akzeptieren Getreide nur, wenn die Feuchtigkeit 14–14,5% nicht überschreitet, um zusätzliche Trocknungskosten zu vermeiden.
• Zur kurzfristigen Lagerung (bis zu 3 Monate) – maximal 14,5–15% Feuchtigkeit.
• Zur Lagerung bis 6 Monate – empfohlen maximal 14%.
• Zur Lagerung über ein halbes Jahr – am besten, die Feuchtigkeit überschreitet nicht 13%.
Daher sollten die Ernten bei trockenen Wetterbedingungen durchgeführt werden, um die Notwendigkeit der Nachtrocknung zu verringern und das Risiko einer Verschlechterung im Lager zu minimieren.
Beim Ernteplanen lohnt es sich daher nicht nur, das Wetter zu beobachten, sondern auch die Kornfeuchtigkeit laufend zu überwachen. Hilfreich sind hierbei tragbare Feuchtigkeitsmesser, die eine direkte Einschätzung des Korns im Betrieb ermöglichen.
Auf dem Markt gibt es unter anderem präzise Feuchtigkeitsmesser der Firma Dramiński, die von Landwirten für ihre einfache Handhabung und Messgenauigkeit geschätzt werden. Solche Geräte ermöglichen eine schnelle Entscheidung über den Erntezeitpunkt, was in regenreichen Perioden das Risiko von Verlusten durch Körnerkeimung erheblich verringern kann.
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