Schutz von Raps vor Schotenfrass-Schädlingen – wie man die Ernte effektiv sichert
Frühling und Frühsommer sind strategische Zeitpunkte für den Anbau von Raps. Nach der Bekämpfung von Rüsselkäfern an Stängeln und Blattkäfern treten gefährlichere Bedrohungen auf – Schotenfrass-Schädlinge wie der Rapsglanzrüssler und der Kohlschotenrüssler. Diese unscheinbaren Insekten können einen erheblichen Teil der Ernte zerstören, wenn Schutzmaßnahmen nicht präzise und zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden.

Schädlinge und ihre Auswirkungen auf den Ertrag
🔸 Rapsglanzrüssler – die Weibchen legen ihre Eier in junge Schoten, und die Larven schädigen die Samenanlagen und bohren Löcher, durch die Pathogene und andere Schädlinge leichter eindringen können.
🔸 Kohlschotenrüssler – die in den Schoten fressenden Larven verursachen ein vorzeitiges Aufplatzen der Schoten und das Abfallen der Samen.
Effektiver Schutz erfordert:
• Überwachung mittels Gelbschalen und Beobachtung der Pflanzen,
• Eingreifen nach Überschreiten der Schadensschwellen (z. B. 1 Insekt/Pflanze),
• präzise Durchführung chemischer Maßnahmen – bevor die Weibchen Eier legen.

Warum pH und Wasserhärte entscheidend für die Wirksamkeit der Spritzungen sind
In der täglichen landwirtschaftlichen Praxis wird oft vergessen, dass Wasser nicht nur die Trägerflüssigkeit ergänzt, sondern deren Hauptbestandteil ist. In den meisten Standard-Spritzungen – insbesondere bei einfachen Mischungen – kann Wasser 95–99 % des gesamten Arbeitsvolumens ausmachen. Mit anderen Worten: Es transportiert die Wirkstoffe zum Ziel und entscheidet darüber, ob sie dort in aktiver, wirksamer Form ankommen.
Es ist wichtig zu wissen, dass nicht nur die Wahl des Pflanzenschutzmittels, sondern auch die Wasserqualität – insbesondere pH und Härte – die Wirksamkeit der Spritzungen beeinflusst. Ungeeignete Wasserparameter können:
❗ Wirkstoffe deaktivieren
Wasser mit hohem pH-Wert (über 7) beschleunigt den Abbau vieler chemischer Mittel – insbesondere Herbizide der Phenoxysäure-Gruppe und Kontakt-Fungizide wie Mankozeb und Captan. Ein zu niedriger pH-Wert kann die Löslichkeit bestimmter Präparate verschlechtern.
Das optimale pH für die meisten Pestizide liegt zwischen 5,5 und 6,5. Es gibt jedoch Ausnahmen – z. B. wirken Sulfonylharnstoffe besser bei pH 7,5–9.
❗ Ablagerungen und Bindung von Wirkstoffen verursachen
Die Wasserhärte, also der Gehalt an Calcium-, Magnesium-, Natrium- und Eisenionen, kann zur Bildung unlöslicher Salze führen, die die Wirksamkeit der Mittel reduzieren. Zusätzlich können sich die Ablagerungen auf den Blättern ansammeln und das Eindringen der Wirkstoffe hemmen.

✅ Daher lohnt es sich, pH und Wasserhärte vor jeder Spritzung zu messen!
Regelmäßige Kontrolle der Wasserparameter ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit in der modernen Präzisionslandwirtschaft. Gerade in dieser Phase kommt es am häufigsten zu Wirksamkeitsverlusten bei Spritzungen, die leicht vermieden werden können.
Vorteile der Überwachung von pH und Wasserhärte:
🔹 Steigerung der Wirksamkeit der Maßnahmen
🔹 Einsparung von Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln
🔹 Verringerung des Umweltkontaminationsrisikos
🔹 Reduzierung der Resistenzbildung bei Schädlingen
🔹 Bessere Nutzung des Ertragspotenzials
Im Kampf gegen Schotenfrass-Schädlinge bei Raps zählen Präzision und Wirksamkeit. Neben der richtigen Wahl des Mittels und des Behandlungszeitpunkts hat die Wasserqualität (pH und Härte) einen direkten Einfluss auf den Spritzerfolg.
Lass nicht zu, dass aufgrund ungeeigneter Wasserparameter deine Pflanzenschutzmittel nur halb so wirksam sind.
Achte auf jedes Detail – beginne beim pH!
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