Blog
Landwirtschaft 2024-05-27

Beschleunigte Ernte aufgrund eines frühen Frühlings?

przyśpieszone żniwa

Polnische Landwirte beschäftigen sich seit fast zwei Monaten mit der Frage, ob die bereits seit fast einem Monat deutlich beschleunigte Vegetation dazu führen wird, dass die Ernte deutlich früher stattfindet. Wird der frühe Frühling zu einer beschleunigten Ernte führen?

Die Natur hat die Eigenschaft, stets nach Gleichgewicht zu streben. Trotz eines frühen Vegetationsstarts führten Nachtfröste in der zweiten Aprilhälfte und Mitte Mai zu Verzögerungen. Die größten Verluste erlitten Obstbauern, die häufig ganze Ernten verloren. Nachtfröste wirkten sich auch auf Getreide aus, indem sie die Anzahl der bestäubten Blüten sowie beim Raps reduzierten.

In Ermland und Masuren waren die Niederschläge reichlicher, was den Zustand der Kulturen verbesserte. Dennoch beeinflussten die Nachtfröste und wechselhaften Wetterbedingungen das Tempo der Vegetation.

In Masowien verursachten die Nachtfröste ebenfalls Schäden, und die Niederschläge sind weiterhin unzureichend. Die Landwirte befürchten, dass Wassermangel zu weiteren Ernteverlusten führen könnte.

In Niederschlesien betrugen die Blütenverluste an der Haupttriebsachse des Rapses bis zu 40 %. Wenn zum Ende der Vegetation ausreichend Wasser vorhanden ist, könnte der Raps diese Verluste teilweise kompensieren. Allerdings erschwert das massenhafte Auftreten von Rapsschädlingen, das bereits seit dem frühen Frühling besteht, die Situation zusätzlich. Bei trockenem Wetter könnte der Raps zwar früher reifen, aber sicherlich nicht um drei Wochen, wie es noch vor einem Monat erwartet wurde.

Wintergetreide und beschleunigte Ernte?

Bei Wintergetreide sieht die Situation anders aus. Die Natur strebt leichter ein Gleichgewicht an, sodass die Ernte zwar früher erfolgen wird, wahrscheinlich aber nur um etwa eine Woche.

In Kujawien-Pommern waren die Nachtfröste milder, doch der Mangel an regelmäßigen Niederschlägen ist problematisch. Die Kulturen, insbesondere das Getreide, leiden unter Wassermangel, was die Menge und Qualität der Erträge beeinträchtigen kann.

In der Suwałken-Region waren die Wetterbedingungen besonders schwierig. Nachtfröste und späte Schneefälle verzögerten die Vegetation erheblich. Die Landwirte befürchten, dass die Erträge geringer ausfallen könnten als in den Vorjahren, falls sich die Bedingungen in naher Zukunft nicht verbessern.

Dramiński S.A. – Moderne Technologie, seit 1987 unterstützen wir Landwirte in Polen und weltweit mit technologischen Lösungen.

Wir verkaufen unsere Produkte auf allen Kontinenten und arbeiten mit über 60 zertifizierten Vertriebspartnern weltweit zusammen. Als globaler Akteur konkurrieren wir erfolgreich durch die Qualität unserer Geräte und unseren After-Sales-Service. Investitionen in neue Technologien haben dazu geführt, dass unser Produktportfolio jedes Jahr um neue, innovative Produkte erweitert wird, die den Bedürfnissen der Anwender entsprechen.

Quelle: Farmer.pl

Weitere aus dieser Kategorie