Wintergerste – effektiver Anbau und Qualitätskontrolle
Wintergerste – eine der vielversprechendsten Kulturen in Polen, insbesondere in Regionen mit gemäßigtem Klima und gut gepflegten Böden. Sie zeichnet sich durch ein hohes Ertragspotenzial, Trockenresistenz im Frühjahr und relativ schnelle Reife aus. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Landwirte für diese Gerstensorte entscheiden – besonders wenn sie auf präzise technologische Unterstützung in den entscheidenden Momenten der Saison zählen können.
Boden und Feldvorbereitung – die Grundlage für einen guten Start
Damit Wintergerste ihr volles Potenzial entfalten kann, ist ein geeigneter Standort erforderlich. Am besten eignen sich mittelschwere, fruchtbare Böden mit reguliertem pH-Wert – optimal liegt der pH-Wert zwischen 6,0 und 7,2 (Dramiński PHG2 Säuretester). Ebenfalls entscheidend sind die richtige Düngung und die durchdachte Auswahl der Vorfrüchte. Die besten Ergebnisse erzielt man nach Winterraps, Kartoffeln oder Leguminosen, die den Boden nicht nur nicht auslaugen, sondern häufig seine Struktur verbessern.
Die Bodenbearbeitung sollte direkt nach der Ernte beginnen – eine sorgfältig durchgeführte Pflugfurche und eine kurze Ruhephase für den Boden schaffen optimale Bedingungen für die Keimung. Wichtig ist, dass die agronomischen Maßnahmen an Bodenart, Vorfrucht und den geplanten Saattermin angepasst werden.
Aussaat und Düngung – Präzision zahlt sich aus
Die Aussaat von Wintergerste sollte idealerweise in der ersten oder zweiten Septemberdekade erfolgen – frühere Termine begünstigen eine bessere Verzweigung, bergen jedoch ein höheres Risiko für Krankheiten. Die Saatmenge sollte an Boden- und Zeitbedingungen angepasst werden, wobei sie standardmäßig zwischen 125 und 140 kg/ha liegt, bei späten Aussaaten kann sie erhöht werden.
Die Düngung sollte Stickstoff, Phosphor, Kalium sowie Spurenelemente wie Mangan, Kupfer und Zink umfassen. Im Herbst kann eine kleine Stickstoffgabe (bis 20 kg/ha) zur Unterstützung der Wurzelentwicklung erfolgen, während die Hauptstickstoffgabe im Frühjahr in zwei Schritten erfolgt: während des Austriebs und vor dem Schossen.
Schutz vor Krankheiten und Unkraut
Wintergerste, obwohl widerstandsfähiger als viele andere Getreidearten, erfordert sorgfältigen chemischen Schutz. Wichtig ist die Verwendung eines Saatgutbeizmittels gegen samenbürtige Krankheiten sowie die Durchführung von Herbst-Herbizidmaßnahmen zur Reduzierung des Unkrautdrucks. Im Frühjahr sollte zusätzlich eine prophylaktische Fungizidbehandlung erfolgen, insbesondere in Saisons mit hohem Risiko für Echter Mehltau, Gerstenrost oder Netzfleckenkrankheit.
Ernte – der entscheidende Moment für den Erfolg
Die Ernte von Wintergerste fällt meist Ende Juni bis Anfang Juli. Der richtige Zeitpunkt ist erreicht, wenn das Korn vollreif ist und die Feuchtigkeit unter 15 % fällt. An diesem Punkt entscheidet sich die Qualität und Verwendbarkeit der Ernte – sowohl für den Verkauf als auch für die Lagerung.
Zu hohe Kornfeuchtigkeit kann zu schneller Schimmelbildung, Verlusten beim Trocknen und sogar zum vollständigen Wertverlust führen. Eine zu frühe Ernte hingegen verursacht mechanische Verluste und unreifes Material. Daher wird die präzise Messung der Kornfeuchtigkeit im Feld nicht nur empfohlen, sondern ist unerlässlich (Dramiński TwistGrain pro Feuchtigkeitsmesser).
Mit dem Dramiński-Feuchtigkeitsmesser direkt nach der Ernte erhält der Landwirt Daten, auf deren Basis er entscheiden kann, ob das Korn getrocknet werden muss oder direkt gelagert bzw. verkauft werden kann. Konkrete Messwerte schützen vor Verlusten und ermöglichen schnelles Handeln.
Der Anbau von Wintergerste ist eine gute Wahl für alle, die stabile Erträge und eine widerstandsfähige Kultur unter wechselnden klimatischen Bedingungen suchen. Der Erfolg hängt jedoch nicht nur von korrekter Aussaat oder Düngung ab. Kontrolle – insbesondere zur Erntezeit, wenn jede Stunde zählt – ist entscheidend.
Mit den Feuchtigkeitsmessgeräten von Dramiński haben Sie die Gewissheit, dass Sie Ihr Korn zum optimalen Zeitpunkt und mit voller Handelsqualität ernten. Eine Investition in präzise Messungen ist eine Investition in Qualität, Sicherheit und Gewinn.
Starten Sie in die neue Saison mit Technologie, die für Sie arbeitet – vom ersten Saatkorn bis zum letzten Kilogramm Korn im Silo.



